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Foto: Berit Haritonow
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Liebe Kolleginnen und Kollegen,
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so kurz vor Weihnachten kommen die eigentlich geplanten Hinweise auf Weihnachts-Stammtische unserer Regionalgruppen natürlich zu spät (auch unsere Aktiven in Vorstand und Öffentlichkeitsarbeit haben sich in den vergangenen Wochen von diversen Viren kurieren müssen oder tun es noch). Nicht zu spät ist es aber für einen Ausblick und natürlich gute Wünsche für das kommende Jahr. Beim Versenden in alle Welt hilft wie immer die Weihnachtsdatenbank des BDÜ (inkl. Grafikdateien für andere Schriften).
Schon allein die gesellschaftlichen und politischen Umstände sprechen dafür, dass es wieder ein spannungs- und ereignisreiches Jahr werden wird. Wie kommen wir da beruflich und persönlich gut durch, welche Strategie wählen wir, wenn es zu viel wird? Was können wir selbst dafür tun, dass die zahlreichen Veränderungen und Unsicherheiten uns nicht lähmen, sondern motivieren? Wie können wir uns kleine und große Erfolge schaffen?
Eines können wir alle durch unseren Beruf sicher gut: lernen und offen sein für Neues. Dafür bieten die Fortbildungsveranstaltungen unseres Verbandes, aber auch anderer Organisationen zahlreiche Anregungen. Im Newsletter finden Sie zum Beispiel eine kleine Auswahl an Konferenzterminen für das erste Halbjahr 2025. Die Weiterbildungsangebote des BDÜ müssen hier sicher nicht extra erwähnt werden.
Ansonsten ist es vor allem für viele Einzelkämpferinnen und Einzelkämpfer unter uns in Zeiten kriegerischer Auseinandersetzungen, zunehmender Vereinsamung und Verarmung in der Gesellschaft und – im Beruflichen besonders bedrohlich – der feindlichen Übernahme durch KI (so zumindest empfinden es manche) wichtig, sich zu vernetzen, zu unterstützen, an einem Strang zu ziehen.
Dem hat sich natürlich auch unser Verband verschrieben, und so kurz vor einer außerplanmäßigen Bundestagswahl gibt es in Sachen Interessenvertretung, Zukunftssicherung alle Hände voll zu tun. Der letzte Bundes-Newsletter des BDÜ vom 1. Dezember berichtet über diese volle Agenda und die Aktivitäten der Politischen Geschäftsführerin des BDÜ, Elvira Iannone. Es geht einerseits um Zukunftsfragen unseres eigenen Berufsstandes, aber auch um einige noch im parlamentarischen Verfahren befindlichen Gesetzesvorhaben, die nun in der verkürzten Legislaturperiode möglicherweise nicht mehr rechtzeitig realisiert werden können. Wer diesen letzten „zentralen“ Newsletter noch nicht gelesen hat, kann dies auch zwischen den Jahren noch mit Gewinn tun (in MeinBDÜ kann übrigens jedes Mitglied auch den Bezug anderer Newsletter und Informationen auswählen).
Mit Blick auf die Bundestagswahl 2025 gab es am 5.12.2024 ein Online-Podium zum Thema: „Was Parteien jetzt für Selbstständige tun müssen!“ – veranstaltet von der Bundesarbeitsgemeinschaft Selbstständigenverbände (BAGSV), und 90 % unserer BDÜ-Mitglieder sind ja selbstständig. Wer wissen möchte, wie sich die Parteien dazu positionieren, kann den Mitschnitt dieser Veranstaltung zur Information und eigenen Entscheidungsfindung online abrufen.
Nun wünsche ich Ihnen und Euch allen eine anregende Lektüre, neue Inspirationen und gute Energie für das neue Jahr! Ob Sie nun Weihnachten feiern, Chanukka oder einfach nur den Jahreswechsel – und nach welchem Kalender auch immer –, bleiben Sie gesund und zuversichtlich!
Herzliche und kollegiale Grüße
Jana Krötzsch, Newsletter-Redakteurin
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Aus dem BDÜ Landesverband Ost e.V.
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Willkommensgruß an unsere neuen Mitglieder aus Thüringen
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Kurz vor der Sommerpause gab es eine besondere Mitteilung von unserem Vorstand: Nachdem der Thüringer Landesverband des BDÜ auf seiner letzten Mitgliederversammlung am 4. Mai 2024 beschlossen hatte, sich aufzulösen, zeichnete sich ab, dass unser Landesverband Ost auf einen kräftigen Mitgliederzuwachs hoffen darf.
Nach der Auflösung zum 30. Juni 2024 befand sich der LV Thüringen zunächst in Liquidation. Die Thüringer Mitglieder konnten dann – ebenso wie beim Zusammenschluss von Sachsen und Sachsen-Anhalt im Jahr 2019 – selbst entscheiden, ob sie in unseren oder einen anderen Landesverband überwiesen werden oder ganz ausscheiden wollen.
Inzwischen können wir mit großer Freude bekanntgeben, dass es durch diese Entscheidung 82 neue Mitglieder in unserem Landesverband Ost gibt – insgesamt haben wir nun 551 Mitglieder in unserem Berufsverband.
Liebe Thüringer, fühlt Euch/fühlen Sie sich herzlich willkommen, wir wünschen uns allen frohes gemeinsames Schaffen! Denn gemeinsam sind wir stärker, und es wird in den kommenden Zeiten sehr notwendig sein, unsere beruflichen Interessen und Ziele gut zu vertreten. Besonders erfreulich ist, dass einige der Thüringer Funktionsträgerinnen bereit sind, auch im LV Ost aktiv zu sein und zum Beispiel Ressorts zu betreuen, die eine Vertretung vor Ort erfordern. Ein herzliches Dankeschön dafür!
Nun freuen wir uns auf die künftige Zusammenarbeit und hoffen auf einige Synergieeffekte oder sogar neue Projekte.
Wenn es speziell zur Verbandsentwicklung Fragen, Feedback oder Anregungen gibt, können diese gern an unsere 1. Vorsitzende Mandy Borchardt (ost.vorsitz@bdue.de) gerichtet werden.
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Thüringer Stammtisch in Erfurt
Thüringer Stammtisch in Erfurt
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Kurz vor dem Weltübersetzertag haben wir uns in einer erfreulich großen Gruppe in Erfurt getroffen und an einer langen Tafel relativ ungestört vom restlichen Restaurantbetrieb wunderbar klönen, quatschen, plaudern, fachsimpeln, reden, lachen ... können!
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Stammtisch in Erfurt (Katrin Arnolds)
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Vom Kellner später gefragt, wie viele Sprachen denn vertreten waren, standen wir etwas auf dem Schlauch („auf jeden Fall zweistellig“), aber ich habe es inzwischen nachgeschaut: Es müssten zehn gewesen sein. Es war eine sehr bunte Runde, von freiberuflich bis angestellt, von (kurz vor dem) Einstieg bis zu alten Hasen, von Sonneberg bis Drei Gleichen, von unverändert bis voller unerwarteter Wendungen. Die aktuelle Lage der Branche hat uns natürlich umgetrieben, die Bahnverbindungen in- und außerhalb Thüringens (ja, es gibt sogar manchmal Verbesserungen!), wie wir auf Veränderungen blicken oder ob wir uns diese wünschen und vieles mehr! Der Gesprächsstoff ging uns auf jeden Fall nicht aus. Der Kellner war auch sehr inspiriert und hat mir später noch von lustigen Missverständnissen auf Griechisch erzählt.
Wir haben uns sehr gefreut, uns alle wiederzusehen oder neu kennenzulernen und hoffen auf weitere so große, bereichernde Runden. Im November gab es gleich das nächste Treffen in Jena. Übrigens: Wisst ihr, dass ihr in MeinBDÜ auch angeben könnt, dass ihr Informationen von benachbarten Regionalgruppe erhalten möchtet? (unter "Meine Daten bearbeiten"). Dann erhaltet ihr die entsprechenden Rundmails. Die Termine sind sonst auch auf der Webseite zu finden: https://ost.bdue.de/ost/termine.
Katrin Arnolds
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Ein Stammtisch der anderen Art in Leipzig
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Es stand der November-Stammtisch an, und unsere Leipziger Regionalgruppenleitung überraschte uns mit dem Vorschlag, „doch auch einmal etwas Anderes gemeinsam zu unternehmen, als zu Tische zu sitzen und uns die Bäuche vollzugschlagen“ - in Anbetracht der bevorstehenden Verbandsweihnachtsfeier eine durchaus begrüßenswerte Abwechslung.
Am 14.11. fand eine Führung in der Gedenkstätte für Zwangsarbeit im Nordosten von Leipzig statt, eine aus meiner Sicht sehr gute thematische Ergänzung zur Fotoausstellung „Dolmetscher und Übersetzer beim Nürnberger Prozess 1945/46“, die Anfang des Jahres in der Kuppelhalle des Bundesverwaltungsgerichtes in Leipzig zu sehen war und bei der wir als Verband aktiv mitgewirkt haben.
Ich wusste wenig über die Zwangsarbeit in Leipzig und die Gedenkstätte, die sich auf dem Areal eines Wissenschaftsparks befindet, auf dem unter anderem das Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) angesiedelt ist. Die Einladung nahm ich gern an und hatte die Gelegenheit, in zwei kurzweiligen Stunden an dem verregneten Abend zahlreiche wertvolle Informationen zu sammeln. Es handelt sich deutschlandweit um die erste Einrichtung (2001 eröffnet), die sich ausdrücklich dem Schicksal der Zwangsarbeiter:innen im Nationalsozialismus widmet. Zu Kriegszeiten war das Gelände der Standort der HASAG - ehemals größter Rüstungsbetrieb Sachsens und einer der Hauptprofiteure von NS-Zwangsarbeit in der Gegend. Interessant war z. B. zu erfahren, dass viele Arbeitskräfte aus den besetzten Ländern von den Dienststellen der deutschen Arbeitsämter nicht nur zwangsweise rekrutiert, sondern auch mit falschen Versprechungen angeworben wurden. Je nach Herkunftsland und „Rassezugehörigkeit“ unterschieden sich ihre Lebens- und Arbeitsbedingungen zum Teil wesentlich. Die sehr engagierte Mitarbeiterin der Gedenkstätte erwähnte, dass Menschen mit Sprachkenntnissen gewisse Vorteile dabei „genossen“. Sie erzählte uns Geschichten zu einigen Objekten und Dokumenten von der Dauerausstellung, ließ uns in den auch online verfügbaren interaktiven Stadtplan zu über 700 ehemaligen Orten von NS-Zwangsarbeit in Leipzig reinschauen und zeigte uns kopierte Seiten eines mehrsprachigen Wörterbuchs, das thematische Vokabellisten mit Zeichnungen z. B. zu Werkzeugen, Kleidung und Hygiene enthält. Zum Schluss bot sie uns an, Flyer in verschiedenen Sprachen (insgesamt 12!) mitzunehmen – diese können ebenfalls von der Website der Gedenkstätte heruntergeladen werden.
Während der Führung wurde uns allen (wieder) klar, wie wichtig die Arbeit der Gedenkstätte für die Erinnerungskultur in Sachsen ist. Diese lebt auch von ehrenamtlicher Unterstützung, zu der laut eigener Aussage „kleine Übersetzungsarbeiten“ gehören.
Es war viel „food for thought“. Wir verließen den Ort mit einem „Völlegefühl“, über das wir uns sicherlich nicht nur beim baldigen Weihnachtsstammtisch austauschen werden.
Vessela Ivanova
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Interview-Serie: Fragen an Uta Stareprawo
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Im Rahmen unserer Interview-Reihe lesen Sie heute die Antworten von Uta Stareprawo: Sie ist seit vielen Jahren in unserem Landesverband Ost aktiv und seit kurzem auch Bundesreferentin für Social Media. Machen Sie sich ein lebendigeres Bild von den ehrenamtlich Tätigen im BDÜ: was sie in ihrem Berufsleben umtreibt und wie sie überhaupt zu ihrem Beruf gekommen sind.
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Bundes-Jahresmitgliederversammlung 2024
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Rostock war am 12. und 13. Oktober Gastgeber der diesjährigen Herbstversammlung des BDÜ. Die Tagesordnung war wie so oft vollgepackt mit vielen wichtigen Themen, die sowohl die Vertretung der Interessen unserer Mitglieder auf politischer Ebene als auch die Verbandsarbeit im Einzelnen betrafen. Die Grundlage für das alles bildete die Verabschiedung des Haushalts für das kommende Jahr – eine nicht ganz einfache Aufgabe in Zeiten, wo vieles teurer wird.
Für uns alle interessant dürfte die Entscheidung sein, die Beantragung von Links zur eigenen Website in der Onlinesuche deutlich zu vereinfachen. Dieses Projekt ist bereits in Arbeit, bald folgen dazu nähere Informationen. Wichtige Diskussionspunkte waren u.a. auch die Anpassung unserer Berufs- und Ehrenordnung an die veränderten Umstände der Berufsausübung und die viele bewegende Zukunft des MDÜ.
Sabine Hofmann war in Rostock dabei. Lesen Sie hier ihren Erfahrungsbericht!
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BDÜ veröffentlicht Stellungnahmen zu zahlreichen Gesetzesvorhaben
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Auf dem politischen Parkett ist so einiges los, und vieles passiert nicht im Rampenlicht. So wurden in den vergangenen Wochen und Monaten zahlreiche Gesetzentwürfe diskutiert. Zu denen, die für unsere Mitglieder relevant sind, nimmt der BDÜ Stellung, zuletzt beispielsweise zum „Gesetzesvorhaben Stärkung der Gesundheitsversorgung in der Kommune (GVSG)“. Diese Stellungnahmen zu konkreten Gesetzesvorhaben sind - wie auch die grundsätzlicheren Positionspapiere, z. B. zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz beim Übersetzen und Dolmetschen - alle auf der Website verfügbar.
Auch Sie als Mitglied können übrigens zur politischen Arbeit des Verbands beitragen, gerade im Wahlkampf der nun vorgezogenen Neuwahlen für den Deutschen Bundestag. Sprechen Sie die Kandidaten in Ihrem Wahlkreis an, erzählen Sie ihnen von Ihrer Arbeit und den Herausforderungen, für die die Bundespolitik Rahmenbedingungen (nicht) setzt. Fragen Sie nach, wie die Kandidaten zur Altersvorsorgepflicht für Selbstständige stehen, oder zur Sprachmittlung im Gesundheitswesen, in Asyl- und Gerichtsverfahren, oder, oder, oder. Verweisen Sie dabei auf unsere Stellungnahmen und Positionspapiere – Anfang Januar bekommen Sie konkretere Informationen zu den Wahlkampfthemen des BDÜ. Wenn wir als Berufsverband etwas erreichen wollen, müssen wir alle sichtbarer werden!
Uta Stareprawo
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Highlights 2025 – jetzt schon anmelden
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- Sorting and Translating: Politics – Borders – Belongings, 30.01.2025-01.02.2025, FTSK-Campus Germersheim
- Interpreting Europe Conference, 06.-07.02.2025 Brüssel & Live streaming
- The London Book Fair, 11.-13.03.2025
- New Value(s) in Translation Pedagogy: Repositioning Human T&I CTER Congress, 17.-18.03.2025 in Krakow
- 19. DTT-Symposion 2025 „Terminologie in der KI – KI in der Terminologie“, 27.-29.03.2025 im Wormser Tagungszentrum
- Leipziger Buchmesse, 27.-30.03.2025 (Gastland Norwegen)
- Internationale Kinderbuchmesse Bologna 31.03.-03.04.2025
- 7. Symposium Übersetzen und Dolmetschen aus dem Deutschen / ins Deutsche, 02.-04.04.2025 Salamanca
- The Unbearable Lightness of Introducing Machine & AI-generated Translat./Interpret. to Legal Settings (EULITA-Konferenz 2025), 04.-05.04.2025 an der Rechtsfakultät Universität Ljubljana
- Business & Practice for freelance translators (BP25 Translation Conference), 12.-14.05.2025 in Krakow
- Language Mediation in Flux: Assessing the Impact of Generative AI, 20.-21.05.2025, Universidad Pontificia Comillas Madrid
- Translation and Cognition on the ground (ICTIC conference), 02.-04.06.2025 in Kristiansand, Norwegen
- 20th Machine Translation Summit (MT Summit), 23.-27.06.2025 Genf
- The Changing Faces of Translation and Interpreting Studies (EST Congress), 30.06.-03.07.2025 University of Leeds
- Translation, Interpreting & Culture, 24.-26.09.2025 Banská Bystica, Slowakei
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