Alles neu macht die JMV - der Landesverband Sachsen mit neuem Vorsitz
Der wohl wichtigste Tagesordnungspunkt waren die Wahlen. Da Inge Grüneberg aus persönlichen Gründen das Amt der ersten Vorsitzenden nicht weiter bekleiden kann, stand die Neuwahl des Vorsitzes an. Mit mehreren Jahren Erfahrung in der Vorstandsarbeit in den Bereichen Öffentlichkeitsarbeit und Newsletter/Webseitenbetreuung übernimmt Uta Stareprawo nun dieses Amt. Unterstützt wird sie von der neugewählten zweiten Vorsitzenden Anja Pleul, bisher Administration.
Irina Heinitz wurde als Schatzmeisterin in ihrem Amt bestätigt, wie auch Bianca Stolper wieder in den Vorstand gewählt wurde, um sich weiterhin ihrem Ressort Aus- und Weiterbildung zu widmen.
Kurzvorstellung der neuen Vorsitzenden:
Uta Stareprawo
Ich bin freiberufliche Diplom-Übersetzerin für Englisch und Französisch und lebe und arbeite in Radebeul. Im Vorstand des BDÜ Sachsen bin ich seit 2014, zunächst zuständig für Öffentlichkeitsarbeit und Messen, später für die Betreuung der sächsischen Website und den Newsletter. Durch die Vereinheitlichung der Webauftritte, das neue Corporate Design des BDÜ und die Organisation eines Referententreffens habe ich bereits erste Erfahrungen mit bundesweiten Projekten gesammelt.
In meinem neuen Amt plane ich, den eingeschlagenen Weg (Präsenz des Landesverbandes in der Öffentlichkeit und Stärkung des Netzwerkes zwischen den Mitgliedern) weiterzuführen, aber auch neue Wege zu beschreiten, die sich dem Verband und seinen Mitgliedern bieten.
Anja Pleul
Ich arbeite als staatlich geprüfte und beeidigte Übersetzerin für Englisch in Chemnitz und wurde letztes Jahr in den Vorstand gewählt. Meine bisherige Vorstandsarbeit konzentrierte sich auf die interne administrative Unterstützung des Vorstandes und der bisherigen Vorsitzenden Inge Grüneberg. Als weiteres Aufgabengebiet übernahm ich den Kontakt zu den sächsischen Industrie- und Handelskammern in Chemnitz, Leipzig und Dresden.
In diesem Rahmen werde ich auch weiterhin Möglichkeiten für die Präsentation und Vorstellung des Landesverbandes Sachsen suchen, bei Veranstaltungen direkt die Interessen der Mitglieder gegenüber Vertretern der Wirtschaft in Sachsen vertreten und über die Besonderheiten, Qualifikationen und Dienstleistungen von Dolmetschern und Übersetzern aufklären.
Die stärkere Bekanntmachung des Verbandes bei Wirtschaft und Politik, aber auch bei potenziellen Neumitgliedern, soll natürlich weitergeführt werden. Zudem haben wir uns zum Ziel gesetzt, die Kommunikation nach innen zu den Mitgliedern zu verbessern, damit sie besser als bisher über die Geschehnisse auf Landes- und Bundesebene informiert sind.
Premiere: Liveschaltung
Nach der Mittagspause schaltete sich Norma Keßler über GoToMeeting für eine kurze Vorstellung der Fachkonferenz Sprache und Recht 2017 zu uns in den Sitzungsraum. Sie machte noch einmal auf die Veranstaltung aufmerksam, die am 14./15. Oktober 2017 im Hannover Congress Centrum stattfindet. Auf der dazugehörigen Webseite finden Sie alle nötigen Informationen und das vorläufige Konferenzprogramm mit rund 60 interessanten Vorträgen und Workshops.
Übrigens: Die Frühbucherfrist wurde bis zum 15. Mai 2017 verlängert!
Angeregte Diskussionen
Ob politische Lobbyarbeit oder Videodolmetschen, Seminarorganisation oder Netzwerkangebote für Mitglieder - bei vielen Themen kam es zu angeregten, aber auch sehr konstruktiven Diskussionen. Dabei wurde deutlich, dass es ein Balanceakt ist, das richtige Gleichgewicht zwischen der Bekanntmachung des Verbandes und des Berufsstandes in der Öffentlichkeit und den Leistungen und Angeboten für die Mitglieder des Verbandes zu finden.
Der Vorstand wies dabei darauf hin, dass für eine mitgliederorientierte Arbeit auch Rückmeldungen aus der Mitgliedschaft gebraucht werden und Anregungen und Vorschläge immer willkommen sind.
Sächsische Kulturgeschichte mit anschließendem Ausflug ins Tschechische
Nach getaner Arbeit schloss sich knapp die Hälfte der JMV-Teilnehmer einem einstündigen geführten Rundgang durch das Sächsische Museum für Archäologie (smac) an. In dem modern und überaus interessant gestalteten Museum, das auf drei Etagen durch die Geschichte des Menschen in Sachsen von den ersten Jägern und Sammlern bis zum 19. Jahrhundert führt, taten sich nicht nur für uns neue Perspektiven auf, sondern – wie sich herausstellte – auch für die junge Historikerin, die üblicherweise Kindergruppen durch das Museum führt.
Da der kulturelle Hunger nach dieser anregenden Reise durch die Zeit gestillt war, ging es weiter zum Restaurant Wenzel Prager Bierstuben nicht weit vom Museum, wo auch der Magen auf seine Kosten kam. Es erwarteten uns typisch tschechische Speisen unter dem Motto „Mácht nix šlánk, áber satt!“, die bei anregenden Gesprächen mit Genuss verzehrt wurden. Nach einem langen und durchaus ereignisreichen Tag machten sich alle gegen 21:15 Uhr auf den Heimweg.